Männer und der Trend zur hochgerüsteten Schnickschnack-Küche

Die Wehrhaftigkeit des deutschen Mannes vollzieht sich am Herd. Na ja, nicht wirklich am Herd, sondern direkt drumherum. Unschlüssig, wie er mit den sich verändernden Rollenmustern der Geschlechter cool umgehen kann, legt er sich ein Arsenal teuerster Werkzeuge zu, die ihn am Herd zu einem mindestens gleichwertigen Partner machen sollen. Messer aus bestem japanischen Stahl geschmiedet, oder gar x-fach gefaltet, Trüffelhobel mit Teakholzgriff, Zesteur und elektrische Parmesanreibe. Die kultivierte Entsprechung von Breitreifen, Doppelvergaser und Heckspoiler. Während ich beim Thema Messer, zugegeben, selbst anfällig bin, halte ich die meisten der anderen Dinge für Schnickschnack. Und weil das einfach mal gesagt, beziehungsweise geschrieben werden musste, hat Ullrich Fichtner dazu auf Spiegel Online einen unterhaltsamen Beitrag verfasst. Guckst du hier