kompottsurfers Tomatenbrot

Gestern in meiner Küche, später Vormittag: Das Roggen-Vielsaat-Brot von meiner Hausbäckerei Hutzel war aufgebraucht, und die Vorstellung, jetzt losfahren zu müssen, um frisches Brot zu besorgen, machte mich so was von nicht an, dass ich beschloss selbst zu backen. Ich hatte noch ein paar eingelegte getrocknete Tomaten übrig, und daraus ließ sich – mit ein paar anderen Zutaten – doch tatsächlich ein kleines, schmackhaftes Brot machen. Und das geht so:
Zutaten: 125 g Dinkelvollkornmehl, 125 g Weizenmehl (Typ 550 / backstark), 150 ml lauwarmes Wasser, 1 TL Honig, 1 TL Salz, 10 g frische Hefe, 50 g getrocknete, in Öl eingelegte, aber bereits gut abgetropfte Tomaten (in Sechstel geschnitten), 1 Eigelb.
Zubereitung: Honig und Hefe im Wasser auflösen. Mehl und Salz in eine großen Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken und die Hefe-Honigmischung hineinschütten. Mit einer Gabel das umgebene Mehl mit der Flüssigkeit vermischen bis sie komplett aufgenommen ist. Diese Masse jetzt fünf Minuten kräftig kneten. Sollte die Mischung zu feucht und klebrig sein, noch etwas Mehl hinzugeben.
Aus der Knetmasse einen runden Teig formen, mit etwas Mehl bestäuben und ihn etwa 45 Minuten an einem feucht-warmen, nicht zugigen Platz gehen lassen, bis er sich etwa auf das doppelte Volumen ausgedehnt hat. Dann den Teig kräftig auf die Arbeitsplatte schlagen, damit die Luft entweicht. Nun die Masse etwas andrücken, so dass eine größere Grundfläche entsteht. Die Tomaten in die Mitte geben und die Seiten der Teigmasse hochschlagen, so dass die Tomaten vollständig von Teig umgeben sind. Jetzt leicht kneten, damit sich die Tomaten verteilen, aber dabei darauf achten, dass an der Außenseite schließlich keine Tomatenstücke offen liegen. Den Teig jetzt noch einmal ruhen lassen, bis er sich etwa wieder aufs Doppelte ausgedehnt hat.
Das Eigelb kurz mit der Gabel aufrühren und es dann mit einem Pinsel auf den Teig streichen (Unterseite auslassen). Den Laib nun im vorgeheizten Backofen auf 190° C. etwa 35 Minuten backen. Und nicht von dem Geruch irritieren lassen, den das Eigelb verursacht – dafür gibt’s am Ende eine schöne, goldbraune Kruste zur Belohnung.