Sprühkühlung, nein danke!

Im Feuilletons Blog des Autorenkonsortiums Der Umblätterer fand ich einen unterhaltsamen Beitrag über Sprühkühlungsanlagen in Feuilletonredaktionen mit denen die Angestellten äußerlich frisch gehalten werden, obwohl sie innerlich schon verfault … oh, halt , stop, ich meinte natürlich Sprühkühlungsreaktoren in Feuilletonanlagen mit denen durchgebrannte …, verdammt noch mal also Sprühkühlungsanlagen in Supermärkten. Puh. Jetzt hab’ ich’s. Nicht, dass noch einer denkt, ich hätte was gegen das Feuilleton.
Also Sprühkühlung. Dubiose Pustefixe, die über Gemüse- und Obsttheken hängen und das Frischezeug frischer aussehen lassen als es in Wirklichkeit ist, was vor allem dann eine sinnvolle, weil einträgliche Maßnahme ist, wenn Obst und Gemüse unter normalen Lagerbedingungen nicht mehr appetitlich aussehen würde. Aber Feuchtigkeit fördert Fäulnis von Innen. Weder Biobauernhof noch türkischer Lebensmittelhändler meines Vertrauens haben so ein Ding, und sollten sie es je anschaffen – was im Falle Bauernhof sehr abwegig ist – werde ich mir sprühkühlungsfreie Läden suchen müssen.