Und Peng! Ein Schuss aus der Maronenpistole

Zugegeben, ich hatte meinen achtjährigen Sohn unter Verdacht, als es unter mir einen Knall gab. Genauer gesagt klang der Knall wie ein Schuss aus einer schallgedämpften Pistole. Nachdem ich über die blutenden Vampirzähne und das bleich geschminkte Gesicht am Halloweenabend nur mäßig erschrak, schien mein Sohn sich mit seinen berüchtigten Knallerbsen in Stellung gebracht zu haben. Ganz schön fies, die Dinger im aufgeheizten Backofen platzen zu lassen, zumal darin auch noch Maronen auf einem Backblech lagen. Ich schaute rein in den Ofen und sah das Desaster. Aber es war keine Knallerbse, sondern eine explodierte Marone, die für den Knalleffekt gesorgt hatte, dabei hatte ich alle ordungsgemäß aufgeschlitzt. Dachte ich. Offenbar hatte ich doch noch eine vergessen. Ein Glück, dass ich meinen Nachwuchs noch nicht angemeckert hatte.