Kein Witz: Bio-Eier rationiert

Bald Lebensmittelmarken für Bio-Eier?

Als ich gestern mal wieder im Biomarkt Eier kaufen wollte und mal wieder schon von weitem ein leeres Regal vor Augen hatte, kaufte ich nur ein bisschen Gemüse und stellte mich an die Kasse. Während der Warterei wanderte mein Blick unter die Kasse, und was sahen meine enteierten Augen? Stapelweise Eierkartons. Warum sammeln die denn ausgerechnet unter der Kasse alte Kartons? Ich hatte den Gedanken noch nicht ganz zu Ende gedacht, da wurde mir klar: Mensch, das sind keine leeren, das sind volle Kartons.
“Warum stehen die Eier denn da unten herum?” fragte ich die Kassiererin. “Wollen Sie welche?” fragte sie zurück. “Ja, ich will, aber warum …” – doch bevor ich meine Frage wiederholen konnte, erklärte die Kassiererin, was Sache ist: “Die Eier sind rationiert.” “Die Eier sind was?” fragte ich wie automatisiert zurück. “Rationiert. Seit dem Dioxinskandal kaufen hier einige Leute Mengen ein, als müssten sie für Kriegszeiten bunkern. Und damit jeder was bekommt, geben wir nur begrenzte Mengen raus.” Sie genehmigte mir die gewünschten zehn Eier, und ich zog zufrieden aber kopfschüttelnd von dannen. Was sind das für Zeiten, in denen Eier rationiert werden? Vielleicht sollte man die Copy-und-Paste-Funktion im Internet auch rationieren. Dann klappt’s auch mit einer sauberen Promotionsarbeit.

2 Gedanken zu „Kein Witz: Bio-Eier rationiert“

  1. Lieber Kompottsurfer!
    Wenn Du seit dem Dioxinskandal auf den Bochumer Wochenmärkten an den wirklichen Bio-Ständen Bio-Eier gekauft hättest, wäre Dir dieser Vorgang der Rationierung nicht unbekannt.Wir erleben am laufenden Meter auch, daß dort ab 11 Uhr überhaupt keine Bio-Eier mehr zu kaufen sind!

    1. Ich kaufe des öfteren auch direkt ab Biohof. Jetzt interessiert mich aber doch noch der Unterschied zwischen wirklichen und unwirklichen Bio-Eiern ;-).

Kommentare sind geschlossen.