Panem et Circenses: Roncallis Restauranttheater wieder am Jagdhaus Schellenberg zu Gast

Panem et Circenses: Zirkusspektakel und kulinarische Genüsse im Spiegelzelt

Seit 2001 pflegen die Schellenberger nun schon die Tradition, Roncallis Restauranttheater Panem et Circenses einzuladen und das historische Spiegelzelt von November bis Dezember vor ihr fachgewerktes Domizil zu platzieren. Seit ich 1990 von Hans-Peter Wodarz zur ersten Showreihe nach München eingeladen wurde, verfolge ich den Fortgang des Spektakels sehr genau. Zugegeben, damals war alles neu, aufregend und einzigartig besetzt. Gleichwohl habe ich nie zu den Kritikern dieser Art von Gastronomie gehört, ganz im Gegenteil.
Auch wenn er längst nicht mehr dabei ist: Wodarz hat es mit Panem et Circenses geschafft, den teils bärbeißigen deutschen Feinschmeckern eine üppige Portion Entspanntheit zu vermitteln. Dafür gebührt ihm großer Respekt. Dass Schuhbecks Küche im historischen Spiegelzelt seinerzeit nicht die Klasse wie in seinem damaligen Waginger Restaurant Kurhausstüberl haben konnte, leuchtet jedem ein, der schon mal das Essen für ein Picknick im Grünen vorbereitet hat. Durch die räumliche Nähe zur Küche von Jagdhaus Schellenberg ist es logistisch inzwischen einfacher geworden.
Chris Kolonko wird die Gäste in diesem Jahr durchs Programm führen, Jonglier-Weltmeister Pavel Evsukevich und Schlangenfrau Elena Skrypets werden atemberaubende Momente kreieren und Slapstickstar Jan van Dyke den gefüllten Bäuchen Lachkrämpfe bescheren. Andreas Mattern, Küchenchef von Jagdhaus Schellenberg, wird mit einem Viergangmenü die kulinarische Versorgung sicherstellen.
Mit 135 Euro ist der Abend allerdings kein Schnäppchen. Geboten wird jedoch eine ganze Menge. Und wer seine Liebste oder seinen Liebsten mal mit etwas Besonderem überraschen will, der investiert hier richtig.