Hobbywinzer Günther Jauch erkennt seinen eigenen Wein nicht.

Verkostungsreste-Cuvée vom rewirpower-Weintest

Klar, so eine Meldung macht schnell die Runde. Dürfte so manchen Zeitgenossen geben, der sich diebisch darüber freut, dass ausgerechnet Günther Jauch seinen eigenen Wein nicht erkennt. Der Hobbywinzer, der bei Wer wird Millionär Schicksale besiegelt und schon mal die Augen verdreht, wenn einer seiner Kandidaten an einer scheinbar simplen Frage hängen bleibt, dieser Mann kriegt also im SWR-Talk mit Fritz Frey einen Wein aus dem eigenem Weingut serviert und kommentiert den Probierschluck dann unter anderem mit den Worten: „Ich weiß ja nicht, was für einen Fusel Sie hier ausschenken.“
Mensch Jauch, da müssen einem doch alle Alarmglocken schrillen, wenn man als Hobby-Winzer mit 1a-Prominentenstatus einen verdeckt servierten Wein im Glas hat und dazu befragt wird. Er hätte zumindest in Erwägung ziehen können, dass der Wein aus seinem eigenen Weingut stammen könnte. Das Sympathische an Jauch ist allerdings, dass er so was wegsteckt und mit etwas Abstand darüber wohl herzlich lachen wird. Zumal Jauch wahrlich nicht der erste Winzer ist, der seinen eigenen Wein nicht erkennt. Solche Geschichten hört man sogar über Profi-Winzer immer mal wieder. Und meine Güte, wie oft liegen wir Weinliebhaber mit irgendwelchen Einschätzungen krass daneben. Klar, das interessiert dann natürlich auch niemanden wirklich.