The Taste, Auftakt 3. Staffel: Ist die Luft jetzt raus?

Eine Spur zu routiniert abgewickelt – so wirkte der Auftakt zur 3. Staffel des televisionären Kochwettstreits The Taste (Sat 1), wo Profi- und Hobbyköche unter Anleitung besonders professioneller Profiköche um den Gesamtsieg und reichlich Kohle kämpfen. Jedenfalls auf den kompottsurfer, der auch die vorherigen Staffeln tapfer durchgeschaut hat.
Für Lea Linster rückte Cornelia Poletto ins Team der vier Coaches, die wiederum mit je vier Kandidaten in den Ring steigen, der da Fernsehküche heißt. Immerhin haben sich beim Casting bereits ein paar echte Typen durchgesetzt, die eine interessante kulinarische und verbale Schlacht für die kommenden Runden erwarten lassen. Dann kommen die noch etwas müde wirkenden Coaches (neben Cornelia Poletto noch Tim Mälzer, Frank Rosin und Alexander Herrmann) hoffentlich in Fahrt und backen am Ende nicht komplett fest an ihrem bequemen Stuhl.
Noch sind nicht alle Teams vollständig, aber die Rolle des Obercheckers mit leicht unsympathischem Gehabe dürfte am Ende Marco zufallen. Genauso wie es für die Kategorien “leicht chaotisch”, “brav”, “zielgerichtet” und “unterschätzt” schon Kandidaten gibt. Am 9. September geht’s jedenfalls weiter. Die Teams werden komplettiert und die ersten Ausscheidungsrunden ausgekocht.
Mit 1,58 Mio. Zuschauern verlief der Auftakt quotenmäßig solide. Wenn es nicht zu langweilig werden sollte in den nächsten Runden und nicht zu viele besondere Spiele der Fußball-Champions-League in Konkurrenz zu The Taste treten, müssten die Zahlen zu halten sein. Denn unter den Kochsendungen zählt The Taste aus Sicht des kompottsurfers weiterhin zu den unterhaltsamsten.

2 Gedanken zu „The Taste, Auftakt 3. Staffel: Ist die Luft jetzt raus?“

  1. Ist doch langsam mal die Luft raus.
    Ähnlich wie bei Mäckes, beim erstenmal schmeckt der Dicke Mac noch toll, beim zweiten stellt sich schon zur Hälfte das Sättigungsgefühl ein und der dritte…. naja.
    Dann lobe ich mir das Format womit Tim Mälzer, bzw. Ralf Zacherl bekannt geworden sind.
    Einfache Kocherei und beiläufige Schwätzerei…., da blieb doch etwas hängen.
    Ein Klassiker ist mittlerweile die Thunfischbolo!
    Übrigens, ich bin doch überrascht, hier immer noch Lesenswertes zu sehen – im Gegensatz zu anderen Blogs, die die Halbwertzeit noch nicht einmal überstanden haben. 😉

    1. Danke für die Blumen! Ja, der kompottsurfer bringt’s inzwischen auf neun satte Jahre Bloggerei, und es macht immer noch Vergnügen :-).
      Du hast recht. Olli: Kochen und Schwätzen in Kombination ist – nach wie vor – sicher nicht die schlechteste Basis für ein TV-Format.

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