Eine der besten deutschen Weinbars: Emma 2 in Rüttenscheid

Zwei Mineralwasserfirmen haben in den letzten Jahren ihren Bekanntheitsgrad als Premiummarke vor allem dadurch erhöhen können, dass sie Bestenlisten veröffentlichten. Keine für Fußballer, Radrennfahrer oder sonstwie branchenfremde Protagonisten sondern für Gastronomien. San Pellegrino tat und tut das mit dem Anspruch weltweit im Blickpunkt zu sein, wie ihr jährliches Ranking World’s Best Restaurants eindrucksvoll belegt und Gerolsteiner schon eine Weile auf dem heimischen Markt Deutschland mit einer Bestenliste, die in Zusammenarbeit mit dem Magazin Sternklasse entsteht, das wiederum von der geschätzten Uta Bühler verantwortet wird.
Nun hat Gerolsteiner auch die Weinbars im Visier, die in den Großstädten der Republik gerade gastronomisch im Trend liegen. Ein Trend vielleicht auch deshalb, weil Weinbar zugänglicher und weniger versnobt klingt als Vinothek. Sei’s drum, zum dritten Mal kürte das zur Bitburger Holding gehörende Unternehmen aus der Vulkaneifel nun besondere Orte an denen die Leisenschaft zum Wein gelebt wird, wie es in der Belobigung heißt. Jeder Weinfreund weiß, dass Wasser und Wein enger verbunden sind als es in einem berühmten Gedicht von Heinrich Heine den Anschein macht: Ich weiß, sie tranken heimlich Wein und predigten öffentlich Wasser. In den Weinbars wird Wein gepredigt und dazu auch Wasser getrunken. Passt also für Gerolsteiner.
Sechs weitere Weinbars wurden nun vor wenigen Tagen von einer Expertenjury als besonders ausgewählt, zu der jetzt auch das Emma 2 in Essen-Rüttenscheid zählt. Eine kleine und gemütliche Lokalität, unweit von Nelson Müller’s Restaurant Schote in der Emmastraße gelegen. Auch vom Magazin Der Feinschmecker war Emma 2 bereits belobigt worden. Lohnt also auf jeden Fall, bei Rainer Podzuck und Bettina Hess mal auf das ein oder andere Glas vorbeizuschauen.
Zu den WeinPlaces von Gerolsteiner zählt seit 2014 übrigens auch der Bochumer Livingroom, wo 2012 der 10. rewirpower-Weintest stattfand.