Neues Gault Millau Magazin am Kiosk

Mit einer Titelgeschichte über den einzigen 20-Punkte-Koch der Welt, Marc Veyrat, ist heute das neue Gault-Millau-Magazin erschienen. Dazu gibt’s eine aufschlussreiche Reisegeschichte über die Stadt der US-Molekularküche: Chicago. Meine Lieblingsrubrik Passion ist diesmal Käse. Ähm, ich meine sie ist richtig gut, aber das Thema ist Käse. Also, kurz gesagt, es geht um Käse. Wieder einmal eindrucksvoll, die zugehörige Fotostrecke von Barbara Bonisolli. Für mich zählt die Münchnerin zu den besten Foodfotografen der Welt. Gleiche Liga wie Thomas Ruhl. Allein ihre regelmäßigen Bildstrecken lohnen schon die 5 Euro Heftpreis.

Lecker Rattenalarm in New York

Es wird kräftig genagt am gastronomischen Image New Yorks. Wie der digitale Spiegel heute meldet, ist ein von Ratten besetztes Schnellrestaurant in die Schlagzeilen geraten, weil die Gesundheitsbehörde das Lokal, trotz vieler warnender Gästehinweise, freigab. Einige Besucher sollen sogar gebissen worden sein. Das kann bei uns nicht passieren. Bevor die Ratten jemanden beißen können, haben wir aus den Biestern längst Döner, Fleischwurst oder Hamburger gemacht.

Geordneter Rückzug aus Kettwig: Höppelers jetzt in Mülheim

Einen alten Baum verpflanzt man nicht, sagt ein Sprichwort. Einen alten Traum auch nicht, sagte der Aphoristiker Dr. Manfred Hinrich. Und so löste sich Familie Höppeler endlich aus dem Schatten des Bilsteiner Felsens auf dessen Plateau die Kettwiger Spitzengastronomie Résidence thront und zog in eine der reichsten Großstädte Deutschlands, nach Mülheim, Heimat der Billigheimer Aldi. Da wird den Höppelers sicher mehr Aufmerksamkeit zuteil werden als im Essener Süden, zumal anspruchsvolle Küche die Gastronomie in Mülheim ungefähr so dominiert wie anspruchsvolle kulinarische Grundpodukte das Aldi-Sortiment. Stärker als in der französisch ausgerichteten Karte des Petit Restaurant kommt im Landhaus Höppeler Regionale Küche zum Zug.

Eis: Umgehaun durch Unbehaun

Mit dem Namen musste ich einfach herumspielen, seht es mir nach, aber Anlass meines Beitrags ist nicht der Name sondern das Eis, das in der Düsseldorfer Eisdiele Unbehaun in bemerkenswert guter Qualität hergestellt wird. Es wird täglich aus frischer Milch und ohne Zusatzstoffe gemacht. Wegen des Aufwands ist die Sortenvielfalt gering. Schoko, Vanille, Erdbeer, Nuss und Zitrone – mehr gibt’s nicht. Die Aromen im Eis von Unbehaun sind subtiler, nicht so vordergründig wie vieles von dem Stoff, den es in anderen Lokalen gibt. Auch die Farben sind nicht aufgepeppt, weshalb besonders Schokolade und Erdbeer weniger knallig aussehen.